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TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Dr.-Ing. Kai Johannsen

Ehemaliger Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Der Einfluss der Oberflächenimpedanz auf das Abstrahlverhalten eines Schürze-Niedrigstschallschirm-Systems

Zur Bekämpfung von Straßen- und Schienenverkehrslärm werden in der Regel Lärmschutzwände eingesetzt. Diese stellen eine zuverlässige Maßnahme dar und sind in ihrer Wirksamkeit gut kalkulierbar. Nachteilig sind jedoch die hohen Kosten dieser Maßnahme, da hier meist über einen längeren Teil der Strecke mehrere Meter hohe Mauern gebaut werden müssen. Auch kann die zwangsläufige Verdeckung der Landschaft als störend empfunden werden. Da bei der Eisenbahn die Schallabstrahlung durch den Rad-Schiene-Kontakt dominiert wird, erscheint ein Einsatz von Schallschutzschürzen in Kombination mit niedrigen Schallschutzwänden vielversprechend. Unter der Annahme, dass die Schienen nur in der Nähe der Räder stark zur Abstrahlung beitragen, lässt sich der Einsatz der Schürzen auf den Bereich der Drehgestelle beschränken. Bisherige Untersuchungen beschäftigten sich größtenteils mit der Dimensionierung der Schallschutzschürze und der Niedrigstschallschutzwand. In der vorliegenden Arbeit hingegen liegt der Schwerpunkt auf der Beschaffenheit der inneren Oberflächen dieses Systems. Neben einer absorbierenden Oberfläche werden speziell sogenannte akustisch schallweiche Begrenzungen untersucht. Unter schallweichen Oberflächen werden Bereiche verstanden, die eine sehr kleine akustische Impedanz aufweisen. Zur Untersuchung des Einflusses der Oberflächenimpedanzen des Schürze-Niedrigstschallschutzwand-Systems werden zunächst Simulationen der abgestrahlten Schallleistung zweier unterschiedlicher Geometrien mit einem Schallfeldansatz durchgeführt. Die erreichten Verbesserungsmaße werden anschließend mit der Finiten-Elemente-Methode und einer Messung an einem vereinfachten Modell verifiziert. In einem abschließenden Kapitel wird die praktische Umsetzbarkeit und die zu erwartenden Gesamtverbesserungsmaße optimierter Oberflächenkombinationen diskutiert.

Dissertation: http://opus.kobv.de/tuberlin/volltexte/2005/1022/

Betreuer: Möser, Michael; Prof. Dr.-Ing.

Veröffentlichungen

K. Johannsen and H. Prante (2001). Environmental Sounds for Psychoacoustic Testing. ACUSTICA, Vol. 87, 2001, S. 290-293..





Adresse

Dr.-Ing. Kai Johannsen
Beauftragter für Lärmschutz und Luftreinhaltung
Stabsstelle Umwelt
Telefon: 030 6091-1562
Fax: 030 6091-1561


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